Teufel oder Bose?

Teufel oder Bose

Teufel oder Bose – was ist besser?

Heute widmen wir uns ausführlich dem Vergleich zweier bedeutender Hersteller hochwertiger HiFi-Anlagen und vergleichen die beiden Marken in der Produktkategorie „kabellose Lautsprecher“.

Dabei wollen wir gemeinsam herausfinden, ob die Dominanz der beiden Marken im Bereich der heimischen HiFi-Anlagen gerechtfertigt ist und wer beim Preis-Leistungs-Verhältnis die Nase vorne hat.

Früher war das Duell zwischen Teufel und Bose gekennzeichnet von den Traditionen eines alteingesessenen deutschen und US-amerikanischen Unternehmens. Mittlerweile lassen beide Hersteller ihre Lautsprecherprodukte jedoch über Landesgrenzen hinweg produzieren.

Zugegeben: Bose-Anlagen haben im Laufe der Zeit etwas von ihrem einst überragenden Ruf eingebüßt. So steht heute der traditionelle Markenkern im Vordergrund, während die Produktpalette nicht mehr alleine exklusiv ist.

Damit schwindet der technische Unterschied: Bose-Produkte sind im Durchschnitt allerdings etwas teurer als die von Teufel. Deshalb können wir auch jetzt schon unsere Meinung loswerden, dass Teufel ein etwas besseres Preis-Leistungs-Verhältnis hat.

Zu beiden Herstellern gibt es aber auch Konkurrenten, die du dir mal näher ansehen solltest. So lassen wir im Folgenden den einen oder anderen Konkurrenzanbieter, der sich sehen lassen kann, mit seinen Alternativen „zu Wort kommen“. 🙂


 

Teufel vs. Bose – Hersteller mit unterschiedlichen Konzepten

Teufel oder Bose

Auf der Suche kompakten, gut aussehenden PC-Lautsprechern kommt man an Bose Companion kaum vorbei.

Bekannt gemacht hat Bose das technisch überragende „901“ Modell. Heutzutage muss man sagen, dass bei Bose eher designorientiert gearbeitet wird. Kleine Anlagen, die viel Platz sparen, sind mittlerweile zum Markenzeichen der US-Boys geworden.

Die Größe (besser gesagt das Volumen) der Anlagen hat dann natürlich auch Auswirkungen auf den Klang. Sind die Produkte klein und praktisch, so können sie natürlich keinen angsteinflößenden Groovy-Bass hervorzaubern.

Teufel hingegen setzt nicht auf kleinteiliges Design, sondern zeigt auch schon mal was her, ganz nach dem Motto: nicht kleckern, sondern klotzen. Das hat dem einen oder anderen Produkt beispielsweise sogar die Lorbeeren von George Lucas persönlich eingebracht: die THX-Zertifizierung.

Sowohl Teufel als auch Bose verkaufen ihre Produkte zu großen Teilen direkt an den Endkunden. Natürlich sind der Zwischenhandel und der letztliche Händler wichtig, aber so eine Einstellung ist einfach sehr sympathisch.

  • Unser Tipp am Rande: der deutsche Hersteller Nubert

Teufel oder Bose

Die aktive nuPro A-100 von Nubert liefert einen vernünftigen, linearen Sound für kleines Budget.

An dieser Stelle würden wir gerne einen vorhin schon angekündigten Konkurrenten der beiden Platzhirsche vorstellen – Nubert. Hier wird im Bereich der aktiven Boxen eine ansehnliche Palette mit höchst neutraler, linearer Soundwiedergabe angeboten.

Schau dir ruhig mal den Kompaktvertreter im Bereich der aktiven Lautsprechermodelle an – NuPro A-100.

Klang und Druck haben uns für die Größe sehr beeindruckend. Dabei haben wir das Ding auch mal in einen kleinen Vorraum gestellt. Denn erfahrungsgemäß wohnt nicht gleich jeder von euch Musikteufeln im eigenen Schloss. 🙂

Unser Fazit: auch für kleine Räume und als Nahfeldlautsprecher geeignet!

 

 

Ob Teufel oder Bose – worauf muss ich bei Wireless Lautsprechern achten?

Bose vs Teufel

  • Viele Aspekte, die uns im Wireless Bereich wichtig sind, treffen auch auf verkabelte Lautsprecher zu. Es muss zuallererst ein klarer Sound herauskommen. Ein guter Test ist, sich einfach mal eine Sprachaufnahme (ohne Musikuntermalung!) anzuhören.
  • So bekommst du ziemlich schnell raus, ob die Wiedergabe frei von Verzerrungen ist. Gibt es Zischlaute, Veränderungen in der Tonhöhe, deutliche gefolgt von undeutlichen Passagen, etc., weißt du Bescheid.
  • Gerade bei unseren Favoriten Teufel und Bose, die zurecht stolz auf ihre schönen Bässe sind, muss der Lautsprecher einiges liefern können. Das sollte insbesondere auch dann gelten, wenn du die Musik mal etwas leiser hörst (soll ja vorkommen 🙂 ).
  • Der Bass sollte dann zwar trotzdem noch weiter wummern – aber dabei keinesfalls die Mittel- und Hochtöne überdecken.
  • Gleichzeitig ist es wichtig, dass die Lautsprecher nicht über Gebühr vibrieren oder anfangen, unangenehm zu dröhnen oder zu brummen. Schwingen soll nur deine Musikerseele, wenn dich die Tonwellen erreichen und den Raum füllen.
  • Schließlich achte darauf, dass auch alle notwendigen Ein- und Ausgänge (z.B. USB, etc.) vorhanden sind und die Zusammenarbeit mit deinen (Netzwerk-)Festplatten klappt. Ordentliche Streaming-Verknüpfungen und Steuerungs-Apps runden das Paket ab.
  • Unser Lesetipp: Ratgeber für Multiroom Lautsprechersysteme

 

Teufel vs. Bose – wo liegen die Einstiegspreise?

Das kleinste Raumfeld-Modell:

Bose oder Teufel

Beim schlicht gestalteten Teufel Raumfeld One S erfolgt die Song-Navigation über die Raumfeld-App.

Der kleinste Teufel Raumfeld One S Mini (*KLICK*) ist eine äußerst kompakte Streaming-Plattform. Du kannst dir das hübsch daherkommende, wasserabweisende Teil in schwarz oder weiß holen und bequem per App steuern.

Die Software hat uns überzeugt und die Verbindungsgeschwindigkeit ist nahezu perfekt. Geht alles sehr schnell. Der Klang entspricht dem kleinen Teufel und der Bass ist satt. Leider sind die LEDs etwas zu grell geraten, was aber kein Weltuntergang sein sollte. 🙂

Das kleinste Soundtouch-Modell:

Teufel vs Bose

Der SoundTouch 10 von Bose ist auch schlicht designt und ist dabei intuitiv zu bedienen.

Die Bose-Welt öffnet sich dir mit dem Bose SoundTouch 10 (*KLICK*), der schon optisch anders daherkommt, als der Konkurrent von Teufel. Der kleine Tower verfügt aber ebenfalls über eine klasse App und ist kinderleicht in dein Heimnetzwerk integriert.

Wenn du schon andere Teile aus der gleichen Bose-Serie, kannst du sie kombinieren, so dass du die gleiche Wiedergabe in allen deinen Räumen hast. Streaming, Internet-Radio und sogar deine eigenen Playlists sind problemlos abspielbar. In diesem Fall ein zurückhaltendes Design ohne LED-Feuerwerk. 🙂


 

Teufel vs. Bose – wie gut sind die State-of-the-Art-Modelle?

*Teufel Raumfeld Cube*

Teufel oder Bose

Quadratisch – praktisch – Raumfeld Stereo Cube

Die zweite Generation der Teufel Raumfeld Stereo Cubes (*KLICK*) haben ebenso einen integrierten Verstärker (160 Watt!) zu bieten wie einen sehr ordentlichen Bass, der beinahe die Wände wackeln lässt.

Die nur 20cm breiten Boxen fungieren mittlerweile auch selbst als Streaming-Station, die auch größere Audiodateien ruckel- und verzögerungsfrei abspielt. Steuern kannst du das ganze natürlich bequem per App (für Android und für iPhone verfügbar).

Hier müssen wir aber ehrlicherweise sagen, dass die App nicht immer ganz störungsfrei funktioniert, sind aber guter Dinge, dass Teufel das demnächst mit einem Update lösen wird. Der vielgelobte Teufel Controller ist jedenfalls keine Lösung: halten wir für zu teuer.

Wie gehabt kannst du deinen Teufel in dein Netzwerk integrieren und Teil deines „smarten Zuhauses“ werden lassen. FLAC-Dateien und ähnliches laufen ohne Probleme. Wenn du eine in deinen Router integrierte NAS hast, kannst du auch direkt von dort deine Musik abspielen.

Ein solcher Zugriff ist auch auf vom Router unabhängige Server möglich, oder du steckst einfach den guten alten USB-Stick rein. 🙂 Wenn du dich überraschen lassen willst, kommt Internetradio (wie TuneIn) zum Einsatz.

Auch auf einen Cinch (aktiver Lautsprecher) musst du nicht verzichten. Wenn du für professionellere Wiedergabe ein bisschen am Fine-Tuning herumspielen möchtest, kannst du über die App auf den mitgelieferten Equalizer zugreifen.

Nicht zuletzt aber gefällt uns das schöne, ungewöhnliche Design des Cubes, das auf jeden Fall Akzente bei dir setzt. Wenn du die Cubes doch etwas weiter auseinanderstellen möchtest, nutze einfach das passende 5m Kabel (ja, auch Wireless Lautsprecher brauchen ab und zu ein Kabel 🙂 ).


 

*Bose SoundTouch 20*

Bose oder Teufel

In der dritten Auflage wird von SoundTouch 20 leider kein Airplay mehr unterstützt. Schade, sonst wäre das wohl DER perfekte Wireless Lautsprecher geworden!

Optisch schöner als sein kleiner Bruder kommt der Bose SoundTouch 20 Series III (*KLICK*) – nun im Querformat – daher. Uns überzeugt hier vor allem der kräftige Bass. Und das unabhängig davon, ob du ihn für Streaming (zum Beispiel über Spotify oder Deezer), als Außenlautsprecher oder am Fernseher einsetzt.

Die Anschlüsse sind mit AUX-IN, per USB oder Bluetooth vielseitig, wobei für den Einsatz draussen Bluetooth schon sehr bequem ist. Aber auch drinnen macht es Spaß, wenn du z.B. beim Anschluss übers Smartphone auf den Einsatz der App verzichten möchtest.

Die Bose App ist nach neuestem Update wieder zu gebrauchen und die Störungen in unserem Test gehörten der Vergangenheit an. Das Einrichten nimmt ein paar Minuten – und evtl. ein Update – in Anspruch, danach ist deine Anlage aber einfach zu steuern.

Die Integration in dein WLAN-Netzwerk ist auch schnell gemacht. Kurz ein Konto eingerichtet und die neusten Updates laufen. Wenn du die Steuerung nicht per App machen möchtest: eine Fernbedienung liegt bei.

Als Quellen kannst du wieder deine NAS nutzen, zudem die üblichen Streaming Dienste, Internet-Radio, Airplay, etc. Da sind dir kaum Grenzen gesetzt. Uns gefällt der vielseitige Einsatz, der das ein oder andere Vorgängergerät im Grunde überflüssig macht.

Nicht zuletzt aber ist der Sound einfach spitze! Über die Bässe haben wir schon gesprochen, aber nicht nur der TV-Sound wird kristallklar übertragen, auch deine Musik auch jedweder Quelle kann sich hören lassen. 🙂


 

Teufel oder Bose – was ist denn nun besser?

  • Ja, Das ist nun die Frage aller Fragen. 🙂 Bose ist natürlich eine tolle Marke und hat ein entsprechendes Image, das von den Produkten getragen wird. Daneben ist der Klang der kleinen Boxen besonders hervorzuheben.
  • Das ist nicht nur für deinen (Streaming-)Musikgenuss toll, sondern auch für dein HomeCinema nicht zu unterschätzen. Ganz besonders hat uns bei Bose die Bluetooth-Funktionalität überzeugt. Einfach super bequem!
  • In puncto Design und Verarbeitung hat aber Teufel etwas die Nase vorn. Dafür legst du etwas mehr auf den Tisch als beim Durchschnitts-Produkt, was unserer Meinung aber durchaus gerechtfertigt ist.

  • Unser Geheimtipp für eine tolle Wireless Alternative: ADAM Audio ARTist 5

Teufel vs. Bose

Der Artist 5 ist ein sehr hochwertiger Lautsprecher mit überraschend feinem Sound.

Wir haben uns aber auch über unseren Tipp zum Nubert NuPro A-100 hinaus noch weiter in der direkten Nachbarschaft von Teufel und Bose umgesehen. Da hat uns der ADAM Audio ARTist 5 (*KLICK*) buchstäblich angesprungen. 🙂

Der kleine Krawallmacher ist seinen Preis auf jeden Fall wert (verglichen mit Bose oder Teufel) und hat dabei einiges zu bieten. Dabei muss er sich auch vor größeren Lautsprechermodellen nicht verstecken. Die hohen Töne kommen kristallklar und die Bässe tief und kräftig aus dem Aktivlautsprecher.

Du kannst dir überlegen, ob du dir dazu noch den entsprechenden Subwoofer holen möchtest, unserer Meinung nach kann der aber ruhig von einem anderen Hersteller z.B. Nubert sein. Die Subwoofer-Modelle von ADAM haben uns hier nicht ganz überzeugen können.

Wichtig: die ADAM ARTist 5 ist kein Wireless Lautsprecher, lässt sich jedoch problemlos via Bluetooth-Dongle (unsere Empfehlung mit aptx: *KLICK*) zu einer kabellosen Musikanlage umwandeln.

Ein Nachteil bleibt bei ADAM allerdings: es steht weder „Bose“ noch „Teufel“ drauf. 🙂 Und: es ist ein aktiver Lautsprecher. By the way: Falls du jetzt noch mehr zum Unterschied zwischen aktiven und passiven Boxen erfahren willst, schaue einfach mal hier vorbei:

 

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