Tintenstrahldrucker oder Laserdrucker?

Tintenstrahldrucker vs. Laserdrucker

Tintenstrahldrucker oder Laserdrucker – was ist besser?

In diesem Test stelle ich dir die beiden Druckertypen ausführlich vor und gehe dabei insbesondere auf folgende Fragen ein:

  • Welche Geräte bieten die beste Druckqualität?
  • Welche Drucker sind günstiger – sowohl in der Anschaffung als auch im Unterhalt?
  • Welche Geräte kann man empfehlen als diejenigen mit dem besten Preis-Leistungs-Verhältnis?

Und einiges mehr. Daher lohnt sich dieser Druckertest für alle, die privat oder beruflich nach dem besten Drucker fürs Geld suchen.


 

Warum gibt es in der heutigen digitalen Welt überhaupt noch Drucker?

Im privaten Umfeld und in der Arbeitswelt hat sich die Präsentation von Informationen in den letzten Jahren stark verändert. Mehr und mehr Informationen werden nicht mehr papierbasiert, sondern elektronisch zur Verfügung gestellt.

Mit leistungsfähigen mobilen Geräten hat man die Möglichkeit, von nahezu überall auf Inhalte zugreifen zu können – sowohl durch Clouds als auch durch mobile Speicherlösungen und bequeme Möglichkeiten zum Datenaustausch.

Die papierbasierte Information hat aber keineswegs ausgedient!

Es ist häufig eine Frage der Darstellung, der Lesbarkeit und auch der Praktikabilität, wenn man Informationen (z.B. als Handout bei einem Vortrag) weitergeben möchte. Aber sie muss stetig effizienter und kostengünstiger werden, um mit ihren digitalen Alternativen mithalten zu können.

Laserdrucker vs Tintenstrahldrucker

Es sind neue Kriterien hinzugekommen, die bei Druckern wichtig sind – vor allem die drahtlose Kommunikation mit Smartphones und Tablets ist heutzutage ganz vorne mit dabei. Von der WLAN-Tauglichkeit ganz zu schweigen – auch wenn Datenschützer immer wieder auf die Unsicherheit der WLAN-Netze hinweisen.

Wenn man sich aber dafür entscheidet, Informationen auf Papier zu bringen, so steht man zunächst vor der Frage: Tintenstrahldrucker oder Laserdrucker?

Heute verschwimmen die Unterschiede – Tintenstrahldrucker sind leistungsfähig genug, um mit großen Arbeitsaufträgen problemlos fertig zu werden. Laserdrucker sind so günstig geworden, dass die Einstiegsmodelle für private Zwecke in Frage kommen.

Tintenstrahldrucker oder Laserdrucker


 

Tintenstrahldrucker vs. Laserdrucker: Wer bietet die beste Druckqualität?

Für welche Art von Drucker man sich entscheiden sollte, hängt stark davon ab, was man drucken möchte.

Druck von Textdokumenten

Werden hauptsächlich reine Textdokumente gedruckt, so ist das Ergebnis der Laserdrucker sicherlich das beste.

Die Lettern, die aufs Papier gebracht werden, sind deutlich schärfer und fransen weniger aus. Auch die Farbtiefe kommt beim Einsatz eines Laserdruckers deutlich besser heraus. Diese Vorteile sind dabei relativ unabhängig davon, welche Art von Papier eingesetzt wird.

Hinzu kommt, dass der Ausdruck aus einem Laserdrucker gut resistent ist gegen UV-Strahlung und Flüssigkeit. Somit eignen sie sich besser für Dokumente, die über längere Zeit aufbewahrt werden sollen.

Druck von Farbbildern und Fotos

Während Tintenstrahldruckern beim reinen Textdruck lediglich ordentliche Ergebnisse liefern, übertreffen sie Laserdrucker beim Drucken von Farbbildern deutlich. Sie können eine erheblich bessere Übertragung der originalen Farben auf Papier erreichen.

Damit sind Tintenstrahler vor allem für den Fotodruck geeignet, auch wenn sie dabei etwas langsamer sind. Mehr zur Druckgeschwindigkeit erzähle ich weiter unten.

Wenn man auf einem Laserdrucker mehrere Fotos hintereinander druckt, so kann es auf Grund von Temperatur- und Feuchtigkeitsveränderungen dazu kommen, dass die Fotos im Druckverlauf qualitativ unterschiedlich gedruckt werden.

Druck von Darstellungen in hoher Auflösung

Die Druckauflösung wird in DPI (dots per inch) gemessen. Die DPI beschreiben dabei die Farbtropfen, die vom Drucker über einen Inch (2,54 cm) verteilt werden.

Bei der maximal möglichen Druckauflösung hinken die Laserdrucker den Tintenstrahlgeräten deutlich hinterher. So werden die meisten Laserdrucker mit einer standardmäßigen Druckauflösung von 600/600 (waagerecht/senkrecht) Druckpunkten pro 2,54 cm (DPI) angeboten.

Diese Auflösung ist allerdings meiner Meinung nach für ein sauberes Schriftbild bei Textausdrucken völlig ausreichend. Aber nicht für den Fotodruck – es sei denn, man möchte sich nur auf Passfotos beschränken.

Das haben auch die Hersteller der Laserdrucker irgendwann erkannt und bieten deshalb auch Geräte mit höheren Auflösungen an – die Rede ist dann oft von 600 / 1200 oder 1200 / 1200 Bildpunkten, womit man auch anspruchsvollere Grafiken schön drucken kann.

Laserdrucker vs Tintenstrahldrucker

s/w-Laserdrucker sind nicht für anspruchsvolle Fotos geeignet

Doch auch mit diesen Auflösungen klappt der Fotodruck leider nicht so richtig. Das geht viel besser mit Tintenstrahldruckern, denn aktuelle Modelle kommen auf eine Druckauflösung von 9600 / 2400 Bildpunkten. Damit stellen sie die meisten Laserkonkurrenten in den Schatten.

Wieviel Druckauflösung braucht man für den Fotodruck?

Wir werden gleich sehen, dass die aufgerufenen 9600 / 2400 Bildpunkte für den Druck von Fotomotiven in den meisten Fällen nicht notwendig sind.

Denn die benötigten Druckpunkte hängen davon ob, in welcher Auflösung das zu druckende Foto vorliegt. Verfügt ein Foto über die Auflösung von 300 Bildpunkten (Pixel per Inch, PPI), so ist ein Drucker, der eine Auflösung von 300 DPI vorweist, völlig ausreichend.

Möchte man die Fotos nach ihrer Bildauflösung in einen Ausdruck übersetzen, so müssen die Bildpunkte mit den Druckpunkten übereinstimmen. Ein Foto von 300 Bildpunkten in einer Auflösung von 600 DPI zu drucken bedeutet, dass der Drucker auf einem Inch die doppelte Menge an Druckpunkten anbringt.

Dadurch wird das Bild in kleinerem Format ausgedruckt als es im Bildformat vorliegt. Die Druckpunkte liegen schließlich enger beieinander. Dieses Prinzip funktioniert natürlich auch andersherum: wird eine Druckauflösung gewählt, die geringer ist als die Bildauflösung, so wird der Ausdruck größer.

Wenn man also eine Kamera hat, die viele Bildpunkte (bspw. 10 Megapixel im Format 4.000 x 2.500 Pixeln) liefern kann, so kann man mit einer Druckauflösung von 300 DPI einen Ausdruck von 33,87 x 21,17 cm im Originalformat erstellen.

  • (4.000 PPI / 300 DPI)*2,54 cm = 33,87 cm
  • (2.500 PPI / 300 DPI)*2,54 cm = 21,17 cm
Tintenstrahldrucker oder Laserdrucker

Auflösung des Druckers sollte idealerweise zu der Auflösung der Bilder passen.

Möchte man die ursprüngliche Fotoauflösung verändern, so kann man die DPI nach Wunsch einstellen. Möchte man eine höhere Pixelanzahl auf dieselbe Ausgabegröße bringen, so benötigt man einen Drucker mit einer höheren DPI-Zahl.

So ist bei Druckern niemals die Anzahl an DPI alleine entscheidend. Vielmehr muss man auch die vorhandene Kamera bzw. die Auflösung der vorliegenden Bilder und die gewünschte Druckgröße berücksichtigen.


 

Tintenstrahldrucker vs. Laserdrucker: Wer hat die höhere Druckgeschwindigkeit?

Was die Druckgeschwindigkeit bei Laserdruckern angeht, so sollten 16 Seiten pro Minute die Untergrenze darstellen. Dies ist einer der Vorteile dieses Druckertyps. Es geht allerdings auch deutlich schneller.

Ein Tintenstrahldrucker druckt die 16 Seiten in etwa der doppelten Zeit, die man bei einem Laserdrucker als Untergrenze ansetzen sollte. So sind hier bei einem guten Produkt durchaus 8 Seiten pro Minute und mehr drin.

Grundsätzlich lässt sich sagen, dass mehr Druckpunkte dazu führen, dass langsamer gedruckt wird. So benötigt eine Farbseite mit hohem Deckungsgrad länger als eine einfache Textseite. Wie groß die Geschwindigkeitsunterschiede sind, hängt vom individuellen Drucker ab.


 

Tintenstrahldrucker vs. Laserdrucker: Mit welchen Geräten ist das Drucken günstiger?

Die Wirtschaftlichkeit von Druckern ist nicht einfach zu berechnen. Daher lasse ich der Einfachheit halber einige Kosten wie Stromverbrauch, Raumtemperatur oder auch die Häufigkeit der Reinigung außen vor bzw. berechne sie pauschal, da sie sehr individuell sind.

Bei meinen Berechnungen betrachte ich also nur die direkten Kosten. Grundsätzlich sind das Kosten für das genutzte Papier, die verbrauchte Tinte sowie die Anschaffungskosten des Druckers selbst.

Tintenstrahldrucker oder Laserdrucker

Kosten pro gedruckter Seite bei einem Laserdrucker

Laserdrucker oder Tintenstrahldrucker

Samsung SL-M2022W/SEE ist ein solider Einsteiger-Laserdrucker

Ich nehme für unseren Wirtschaftlichkeitstest den Einsteiger-Laserdrucker Samsung SL-M2022W/SEE Monochrome, der eine Druckauflösung von 1200 x 1200 DPI hat, und aktuell ab EUR 189,00 zu haben ist.

Weiterhin nehme ich an, dass normales DIN A4 Druckerpapier verwendet wird. Dazu kaufe ich 1.000 Seiten zu 10€. Für Laserdrucker vertreibt Samsung bspw. den Toner (MLTD111S) zum Preis von EUR 44,90, der eine Reichweite von 1.000 Seiten (nach ISO/IEC 19752) verspricht.

Eine Größe, die in diesem Zusammenhang wichtig ist, ist der Deckungsgrad. Er beschreibt, wie viel Prozent der Seite bedruckt wird und ist daher wichtig für die Berechnung des Tinten- oder Tonerverbrauchs. Da der Deckungsgrad im ISO/IEC 19752 nicht angegeben ist, nehme ich an, dass der Deckungsgrad dem Durchschnitt entspricht.

Druckt man nun die gekauften 1.000 Seiten, so entstehen Kosten für das Papier (1 Cent pro Seite), den Toner (4 Cent pro Seite) und die anteiligen Druckerkosten von 7,8 Cent pro Seite. Insgesamt lägen die Kosten so bei 12,8 Cent pro Seite.

Je mehr Seiten gedruckt werden und je länger der Drucker in Betrieb ist, desto geringer fallen diese Kosten aus, da sich die Anschaffungskosten des Druckers auf mehr gedruckte Seiten verteilen. So liegen die Kosten bei 2.000 gedruckten Seiten bei nur noch 8,9 Cent pro Seite.

Kosten pro gedruckter Seite bei einem Tintenstrahldrucker

Laserdrucker oder Tintenstrahldrucker

Canon PIXMA MX395 ist ein günstiges All-in-One-Gerät.

Dieselbe Rechnung kann man natürlich auch für einen Tintenstrahldrucker aufmachen. Hier nehme ich mit dem Canon PIXMA MX395 ebenfalls einen Drucker, den ich weiter unten empfehle. Auch er ist preislich am unteren Ende angesiedelt und kostet aktuell —.

Eine zugehörige Druckerpatrone mit schwarzer Farbe (PG-540 XL / 5222 B 005) kostet aktuell EUR 20,81 und bietet bei einem beschriebenen Deckungsgrad von 5% eine Reichweite von 600 Seiten. Drucke ich wieder 1.000 Seiten, so fallen Tintenkosten von 35,42€ an.

Möchte man allerdings (farbig) drucken, so steigen diese Kosten weiter. Eine Farbpatrone (CL-541 / 5227 B 005) kostet noch einmal EUR 22,57 und hat eine Reichweite von 180 Seiten. Aus Gründen der Vergleichbarkeit mit dem s/w-Laserdrucker verzichte ich hier auf diese Patronen.

Zu den Tintenkosten rechne ich noch die Reinigung der Druckköpfe hinzu, die in regelmäßigen Abständen (ca. alle 2 Monate) notwendig ist und meiner Erfahrung nach ca. 15% der gesamten Tinte in Anspruch nimmt. So komme ich auf Gesamtkosten für Tinte von 40,73€.

Das entspricht 4,07 Cent pro Seite, zu denen die Papierkosten (1 Cent pro Seite) sowie die anteiligen Druckerkosten (5 Cent pro Seite kommen). Bei 1.000 zu druckenden (s/w) Seiten entspricht das 10,07 Cent pro Seite und ist damit günstiger als beim obigen Laserdrucker-Beispiel.

Steigt nun das Druckvolumen auf 2.000 Seiten, so schlagen 7,57 Cent pro Seite zu Buche. Dies ist ebenfalls günstiger als beim oben betrachteten Laserdrucker und widerspricht damit der lange gültigen Formel, nach der Laserdrucker bei hohen Druckvolumina automatisch preisgünstiger sind.

Tintenstrahldrucker oder Laserdrucker

Wir sehen den Kostenverlauf in der obigen Grafik. Ich dachte immer, dass der Laserdrucker ab einer bestimmten Druckmenge günstiger wird. Doch das Beispiel belegt eindeutig, dass das nicht immer der Fall sein muss.

Bei konkreten Kaufüberlegungen müsste man sich im Zweifel also mit Taschenrechner und Bleistift bewaffnen und einmal die Anschaffungskosten der in Frage kommenden Geräte mit den vorgesehenen Druckmengen durchrechnen.


 

Welcher Drucker ist der passende für mich?

Ich habe die Ergebnisse der Wirtschaftlichkeitsbetrachtung aus dem vorigen Kapitel in einer Übersichtsgrafik zusammengefasst. Diese Grafik ist als Anleitung und Entscheidungshilfe bei der Auswahl eines passenden Druckers gedacht.

Tintenstrahldrucker oder Laserdrucker


 

Welche Druckermodelle kann man empfehlen?

Leistungsstark: Tintenstrahldrucker-Empfehlung: Canon PIXMA MX925

Laserdrucker oder Tintenstrahldrucker

Canon Pixma MX925 ist ein Alleskönner, der eine Hammer-Druckauflösung mitbringt

Hier handelt es sich um ein Multifunktionsgerät, mit dem man zugleich auch scannen, kopieren und faxen kann. Der Tintenstrahldrucker, der mit fünf Patronen bestückt wird, verfügt über eine gute Druckgeschwindigkeit von 15 Seiten (s/w) bzw. 10 Seiten (Farbe) pro Minute.

Die maximale Druckauflösung beträgt 9.600 x 2.400 DPI. Der Canon PIXMA MX925 druckt Fotos im 15 cm x 10 cm Format in 21 Sekunden, druckt beidseitig und ist aktuell ab einem Preis von ca. EUR 140 erhältlich. Zusätzlich druckt er nicht nur beidseitig, sondern scannt auch Duplex bis zu 35 Seiten.

Der Leistungssieger kann über USB, WLAN oder auch Bluetooth mit der gewünschten Hardware verbunden werden.

Günstige Tintenstrahldrucker-Alternative: Canon PIXMA MX395

Laserdrucker oder Tintenstrahldrucker

Canon PIXMA MX395 ist ein günstiges All-in-One-Gerät.

Der Canon PIXMA MX395 ist der deutlich preiswertere kleinere Bruder des obigen MX925. Die Preise gehen bei diesem Modell bereits ab — los. Wer also nicht so viel Geld ausgeben möchte und eine geringere Auflösung und Druckgeschwindigkeit in Kauf nehmen kann, ist hier gut beraten.

Der MX395 druckt lediglich halb so viele Seiten pro Minute wie der MX925. Seine Auflösung von 4.800 x 1.200 DPI ist aber dennoch für die meisten Zwecke des Privatanwenders ausreichend. Dafür hat er lediglich einen USB-Anschluss und scannt nur einseitig.

Für Qualitätsbewusste: Laserdrucker-Empfehlung: Brother HL-L2340DW

Laserdrucker oder Tintenstrahldrucker

Brother HL-L2340DW ist ein gutes Laserdrucker-Modell im mittleren Preissegment.

Die Brother HL-L23-Reihe weist mehrere verschiedene Modelle auf, die sich hauptsächlich über die verfügbaren Anschlussmöglichkeiten und den Preis unterscheiden. Ich halte den Brother HL-L2340DW für einen sehr guten Laserdrucker, der zu einem Preis von aktuell EUR 183,98 auf eine Druckgeschwindigkeit von 26 Seiten pro Minute kommt.

Er verfügt sowohl über einen USB-, als auch einen WLAN-Anschluss und eine Auflösung von 2.400 x 600 DPI. Zudem kann er automatischen Duplex-Druck vorweisen, der mit in etwa der halben Geschwindigkeit des einseitigen Drucks vonstatten geht.

Laut Hersteller ist der Brother HL-L2340DW für ein durchschnittliches Druckvolumen von 2.000 Seiten und ein maximales Volumen von 10.000 Seiten pro Monat ausgelegt. Das dürfte neben Privatanwendern bereits für kleinere Betriebe ausreichend sein.

Effiziente Laserdrucker-Alternative: Samsung SL-M2022W/SEE

Laserdrucker oder Tintenstrahldrucker

Samsung SL-M2022W/SEE ist ein solider Einsteiger-Laserdrucker

Eine im Vergleich etwas günstigere Alternative ist der Samsung SL-M2022W/SEE. Nicht nur seine Anschaffungskosten von aktuell EUR 189,00, sondern auch der dazugehörige Toner ist etwas günstiger als beim obigen Brother-Laserdruckermodell. Mit einer Druckgeschwindigkeit von 20 Seiten pro Minute kann sich auch das Samsung-Modell durchaus noch sehen lassen.

Mit einer Auflösung von 1.200 x 1.200 DPI und USB- und WLAN-Anschlüssen braucht er sich ebenfalls nicht zu verstecken. Der Drucker mit kompakten Abmessungen (332mm x 178mm x 215mm) ist zudem schnell betriebsbereit und druckt auch über einen längeren Zeitraum zuverlässig.

Ein Duplexdruck ist im Vergleich zum Brother HL-L2340DW jedoch nur manuell möglich. Wen das nicht stört, der findet im Samsung SL-M2022W/SEE sicherlich eine gute Alternative.

Farblaserdrucker-Empfehlung: Brother HL-L8250CDN

Laserdrucker oder Tintenstrahldrucker

Brother HL-L8250CDN ist ein Farblaserdrucker mit erstklassigem Preis-Leistungs-Verhältnis.

Der Brother HL-L8250CDN vereint als Farblaserdrucker so ein bisschen das Beste aus beiden Drucker-Welten. Zum einen druckt er schnell, dass heißt um die 25 Seiten pro Minute sowohl in s/w als auch in Farbe. Hinzu kommt der beidseitige Druck von ca. 12 Seiten pro Minute.

Zum anderen kommen bei ihm Farbausdrucke auch wirklich gut zur Geltung. Mit einer Auflösung von 2.400 x 600 DPI verfügt er allerdings lediglich über einen USB- und keinen WLAN-Anschluss. Es kann dafür direkt von einem USB-Stick gedruckt werden.

Als Farblaserdrucker kostet er allerdings deutlich mehr als die oben beschriebenen Modelle. Mit Preisen ab EUR 255,95 aufwärts ist er eher für Vieldrucker geeignet (Empfehlung: 3.000 Seiten pro Monat), die zudem vielseitige Anforderungen an ihre Drucker-Hardware stellen.


 

Tintenstrahldrucker oder Laserdrucker – was ist besser?

Wie so häufig im Leben hängt die Antwort auf die Frage davon ab, was man selbst für Bedürfnisse hat. Werden viele Fotos gedruckt, lohnt sich ein Tintenstrahldrucker, fallen hingegen viele Textseiten an, die zudem auch noch relativ schnell gedruckt werden müssen, ist der Laserdrucker besser geeignet.

Meine Erfahrungen und Recherchen haben ergeben, dass moderne Tintenstrahldrucker in der Tat die günstigere Alternative sind. Natürlich ist der Preis nicht immer das entscheidende Kriterium, aber ein sehr wichtiges allemal.

Bei der Entscheidung solltest du dich nicht von möglichst hohen DPI-Zahlen beeindrucken lassen. Wenn man sich realistisch überlegt, wie viele Druckpunkte man wirklich benötigt, so sind in der Regel auch wesentlich geringere Auflösungen völlig ausreichend.

Unten stehend habe ich noch einmal die prägnantesten Vorteile der beiden Druckertypen für dich aufgelistet:

Vorteile Tintenstrahldrucker

  • Einstiegsmodelle sind preisgünstiger
  • Kompaktere Maße
  • Fotodruck in hoher Qualität möglich
  • Geringere Kostenbelastung im Vergleich zum Laserdrucker
  • Ausdruck auf unterschiedlichen Medien möglich (DVD, T-Shirt, Leinwand)
  • Praktische Zusatzfunktionen bei Multifunktionsgeräten
  • Praktisch keine Feinstaub- und geringe Geruchsbelastung
  • Druckkosten können weiter reduziert werden, wenn man günstigere No-Name Druckpatronen nimmt

Vorteile Laserdrucker

  • Geschwindigkeit
  • Bessere Textdarstellung
  • Keine eingetrockneten Tintenpatronen
  • Keine eingetrockneten Düsen
  • In der Regel größerer Papiervorrat

Und was denkst Du? Was ist für Dich besser – Tintenstrahldrucker oder Laserdrucker?


Welcher Druckertyp kommt für Dich am ehesten in Frage?

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Aktuelle Top 3 Bestseller bei Tintenstrahldruckern:


2 Kommentare zu Tintenstrahldrucker oder Laserdrucker?

  1. Kenneth
    25. Februar 2016 at 14:27 (3 Jahren ago)

    Ein sehr ausführlicher Text der einem bei der Kaufentscheidung super weiterhilft. Interessant fände ich noch das ein Tintenstrahldrucker deutlich energiesparender arbeitet als ein Laserdrucker. Der höhere Energieverbrauch fällt zwar im Geldbeutel nicht so sehr auf wie die anderen Folgekosten, doch auf Dauer und bei regelmäßiger Nutzung ist der Unterschied spürbar.
    Grüße

    Antworten

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