
Quadrantenfunktion und Schalltechnologie? Wenn Du jetzt denkst, dass Du dich im Matheunterricht befindest, liegst Du falsch! Beide Features gehören zu smarten elektrischen Zahnbürsten von Philips. Durch diese und weitere Funktionen heben sie sich auf dem Markt von anderen Produkten ab, sie sind allerdings auch in der oberen Preisklasse einzuordnen.
Wir haben das günstigere Modell Sonicare 4300 gegen die teurere Sonicare 4500 antreten lassen und wollen dir heute von unseren Erfahrungen berichten. Also: auf die Plätze, fertig, putz! 🙂
Welche Zahnbürstenmodelle schauen wir uns an?
Die Sonicare 4300 arbeitet mit der für Philips typischen Schalltechnologie und den länglichen Bürstenköpfen, die sich mit 62.000 Bürstenkopfbewegungen pro Minute hin- und herbewegen. Die spezielle Technologie ist dafür bekannt, dass sie besonders effektiv ist, wenn es um die Reinigung der Zahnzwischenräume geht.
Neben der Schalltechnologie ist die 4300 mit zwei Intensitäts-Stufen ausgestattet, die die Stärke des Putzens regulieren. Daneben verfügt sie über einen Timer, der dich alle 30 Sekunden daran erinnert, den Putzbereich (Kiefer-Quadranten) zu wechseln. So wird sichergestellt, dass alle Bereiche im Mund gründlich geputzt werden und Du kommst automatisch auf die empfohlene Putzdauer von zwei Minuten.
Die Sonicare 4500 arbeitet ebenfalls nach dem Schallprinzip mit dem sich hin- und herbewegenden, länglichen Bürstenkopf. Die Motorleistung ist die gleiche wie beim Vergleichsmodell.
Die 4500 hat zwei Reinigungsprogramme: „Clean“ für die normale Reinigung und „White“ für das Beseitigung von Verfärbungen der Zähne. Die Modi unterscheiden sich durch die Länge („White“ ist 30 Sekunden länger) und in der Funktionsabsicht (tägliche Reinigung vs. sanfte Zahnfleischmassage sowie Aufhellung der Zähne).
Wie bei der 4300, findest Du auch bei dem zweiten Modell des Vergleichs den Timer mit der 4 Quadrantenfunktion. Nach der zweiminütigen Benutzung schaltet sich die Bürste automatisch ab, was allerdings etwas nervig ist, wenn man länger putzen möchte.
Das Produkt wird mit einem Reiseetui und einer Ladestation geliefert. Für die Bürste wird ein „W2 Optimal White“ Bürstenkopf mitgeschickt.
Das Gerät kann in folgenden Farben gekauft werden: Weiß, Schwarz, Blau und Hellblau.
Was sind die Gemeinsamkeiten der beiden Zahnbürsten?
Es gibt zwei besondere Features, die Du bei beiden Modellen findest. Fangen wir mit dem EasyStart Programm an, das dir den Start mit deiner neuen Zahnbürste erleichtern soll. Wenn Du bisher nur an das Putzen mit einer Handzahnbürste gewöhnt bist, kann es in den ersten Tagen passieren, dass dein Zahnfleisch und deine Zähne sensibel auf die intensive Reinigung mit der Sonicare reagieren.
Damit Du dich langsam auf deine neue Putzroutine einstellen kannst, erhöht das EasyStart Programm über die ersten 14 Anwendungen die Intensität der Borstenbewegungen.
Wir haben die Modelle in unserem Praxiseinsatz mit und ohne EasyStart Programm ausprobiert und legen dir das Feature sehr ans Herz. Wir fanden den Einstieg ins Putzen mit einer elektrischen Zahnbürste durch das Programm als angenehm und sanft.
Das zweite Feature, das Du sowohl bei der 4300 als auch bei der 4500 findest, ist die Druckregulierung. Wenn Du noch nie mit einer elektrischen Zahnbürste geputzt hast, kann es schwer sein, den Druck einzuschätzen. Das könnte unter anderem dazu führen, dass dein Zahnfleisch gereizt wird.
Damit das nicht passiert, wurde bei den Schallzahnbürsten vorgesorgt. Das Handstück vibriert nämlich, wenn Du zu viel Druck ausübst – sobald Du den Druck regulierst, hört das Vibrieren auf und Du kannst sicher weiter putzen.
Uns hat diese Funktion dabei geholfen, ein besseres Gefühl für das Putzen mit den beiden Modellen zu bekommen. Am Anfang hat uns das Vibrieren noch häufig auf zu hohen Druck hingewiesen, nach einigen Anwendungen konnten wir aber selbst schon recht gut einschätzen, wie richtig geputzt wird.
Bei der Akkulaufzeit macht der Hersteller bei beiden Modellen dieselbe Angabe: der Akku soll bis zu 14 Tage halten. Diese Angabe können wir nach unserem Test bestätigen. Wir haben beide Zahnbürsten jeden Tag morgens und abends für 2 Minuten im automatischen Putzprogramm benutzt. Und tatsächlich: nach ungefähr zwei Wochen war der Akkustand so niedrig, dass die Zahnbürste sich ausgeschaltet hat und wir sie zum Laden anschließen mussten.
Wir finden, 14 Tage sind ein guter Wert, allerdings hätte Philips unserer Meinung nach bei dem teureren Modell etwas nachlegen und einen stärkeren Akku verbauen können. Wir haben bisher durch andere Tests die Erfahrung gemacht, dass Lithium-Ionen Akkus meistens recht effizient sind, trotzdem könnte man für den Aufpreis bei der 4500 auch einen besseren Akku erwarten.
Was uns bei beiden Modellen eher negativ aufgefallen ist, ist die lange Ladezeit des Akkus. Wenn er nach 14 Tagen fast leer ist, kann es mehr als. 20 Stunden dauern, bis er wieder aufgeladen ist. Zwar lässt sich die Zahnbürste einfach ein paar Stunden über Nacht laden, allerdings finden wir die lange Ladezeit zum Beispiel auf Reisen unpraktisch.
Dafür haben wir bezüglich des Akkus noch einen positiven Aspekt, den wir bei beiden Modellen hervorheben wollen. Sie bieten dir nämlich eine Anzeige, an der Du den Akkustand ablesen kannst. Merkst Du, dass sich der Akku dem Ende zuneigt, kannst Du deine Zahnbürste rechtzeitig anschließen, damit sie sich nicht unerwartet beim Putzen abschaltet.
Daneben bieten dir beide Sonicare-Zahnbürsten dieselben Bürstenköpfe: sie werden mit dem W2 Optimal White Kopf geliefert. Dabei handelt es sich um Köpfe, die laut dem Hersteller für eine schnelle Aufhellung der Zähne sorgen sollen. Das können wir nach unserem Test bestätigen, denn ungefähr nach den ersten 14 Tagen der Anwendung waren unsere Zähne schon etwas weißer.
Erfahrungsberichte zeigen immer wieder, dass bei einer langfristigen Verwendung des W2 Optimal White Kopfes noch bessere Ergebnisse erzielt und die Zähne langfristig vor Verfärbungen geschützt werden können.
Unserer Meinung nach stellen die Bürstenköpfe daher eine gute Alternative zum Bleaching der Zähne dar, denn dieses kann den Zahnschmelz angreifen. Denkst Du darüber nach, deine Zähne zu bleachen oder machst es bereits, versuche doch mal den Bürstenkopf als schonende Alternative zu nutzen.
Einen wichtigen Hinweis haben wir noch für dich, wo wir schon gerade über die Bürstenköpfe sprechen. Laut dem Hersteller müssen diese nämlich mindestens alle 3 Monate ausgewechselt werden, damit die maximale Putzleistung erhalten bleibt. Praktisch ist, dass dir sowohl die Sonicare 4300 als auch die 4500 die BrushSync Funktion bietet. Durch diese zeigt dir deine Zahnbürste an, wann es Zeit ist, den Bürstenkopf zu wechseln. So wirst Du diese Aufgabe nie wieder vergessen!
Allerdings kannst Du diese Funktion nur mit originalen smarten Bürstenköpfen von Philips nutzen. Mit No-Name-Produkten von Drittanbietern lässt sich die BrushSync Funktion leider nicht kombinieren.
Auch bezüglich der Form und des Designs sind uns bei den beiden Modellen im Vergleich keine bedeutenden Unterschiede aufgefallen. Zwar sind sie in verschiedenen Farben erhältlich, worauf wir gleich noch eingehen, allerdings unterscheiden sie sich im Material nicht. Beide Zahnbürsten sind aus robustem Kunststoff gefertigt, sodass es kein Problem sein sollte, wenn dir deine Zahnbürste mal herunterfällt.
Wir finden, die Zahnbürsten liegen mit ihrem ergonomischen Design gut in der Hand und durch die Druckknöpfe aus Gummi lassen sie sich sicher bedienen, ohne abzurutschen.
Was sind die Unterschiede zwischen den beiden Modellen?
Die 4300 bietet zwei Intensitäts-Stufen, die 4500 zwei Putz-Modi

Die 4300 ist mit zwei unterschiedlichen Intensitäts-Stufen ausgestattet, sodass Du dich zwischen einer stärkeren und einer schwächeren Putzintensität entscheiden kannst. Im Gegensatz dazu bietet die 4500 zwei verschiedene Putz-Modi für die alltägliche Reinigung oder das Aufhellen der Zähne.
Welche von beiden Varianten besser ist, hängt von deinen Wünschen ab. Hast Du sensibles Zahnfleisch und wünscht dir eine sanfte Reinigung, bietet die 4300 einen Vorteil, hast Du eher mit Verfärbungen der Zähne zu kämpfen, ist die Reinigung mit der 4500 wahrscheinlich effektiver.
Die 4300 schaltet sich nicht nach zwei Minuten automatisch ab
Diese Eigenschaft ist uns etwas negativ bei der 4500 aufgefallen, da man doch das ein oder andere Mal eine längere Putzzeit haben möchte, und nicht deshalb die Zahnbürste jedes Mal neu aktivieren möchte.
Das passiert bei der Sonicare 4300 nicht. Hier fragen wir uns: was hat Philips sich dabei gedacht, dass sich das teurere Modell automatisch abschaltet? Zwar ist es hilfreich, eine zeitliche Orientierung zu haben, uns ist die Flexibilität beim Putzen allerdings wichtiger. Wir geben hier dem günstigeren Modell deshalb einen Pluspunkt.
Die 4500 hat einen größeren Lieferumfang
Der Lieferumfang ist bei der 4500 deutlich besser, den hier bekommst Du einen zusätzlichen Bürstenkopf und ein Reiseetui, was praktisch für den Urlaub ist.
Die 4500 ist etwas leiser
Besonders für geräuschempfindliche Personen kann es von Relevanz sein, dass die Zahnbürste durch die etwas bessere Verarbeitung etwas leiser im Betrieb ist, verglichen mit der Sonicare 4300.
Die 4500 gibt es in Blau, die 4300 in Rosa
Bezüglich der Farben stehen dir bei beiden Modellen vier Varianten zur Verfügung. Während es die 4300 neben Weiß und Schwarz noch in Türkis und Rosa gibt, ist das Vergleichsmodell in Blau und Hellblau erhältlich.
Die 4300 ist günstiger
Die Sonicare 4300 ist im Preisvergleich derzeit etwa 20% günstiger als das Vergleichsmodell.
Fazit: was ist denn nun besser – Sonicare 4300 oder 4500?
Die beiden Sonicare-Modelle, die wir getestet haben, sind sich insgesamt ähnlich, allerdings sticht für uns vor allem ein Unterschied heraus: die 4300 hat zwei Intensitätsstufen und die 4500 zwei Putz-Modi. Hast Du eher schmerzempfindliches und sensibles Zahnfleisch, punktet die Sonicare 4300, da Du durch die schwache Stufe sehr schonend putzen kannst. Außerdem schaltet sich diese Zahnbürste nicht automatisch ab und ist etwas günstiger als das Vergleichsmodell.
Möchtest du allerdings etwas intensiver an der Aufhellung deiner Zähne arbeiten und dabei mit verschiedenen Modi putzen, empfehlen wir dir eher die Sonicare 4500. Sie überzeugt mit ihrer leisen Funktionsweise, wird mit einem Reiseetui geliefert und ist den aktuellen Aufpreis aus unserer Sicht wert.
– Vorteile Sonicare 4300 –
- Die Zahnbürste hat zwei eingebaute Intensitäts-Stufen.
- Die Sonicare 4300 wird mit einem Wechselbürstenkopf geliefert.
- Das Modell schaltet sich nicht nach zwei Minuten ab.
- Die Zahnbürste ist in Rosa und Türkis erhältlich.
- Das Produkt ist derzeit rund 20% günstiger in der Anschaffung.
– Vorteile Sonicare 4500 –
- Die Zahnbürste bietet zwei Putz-Modi („Clean“ und “White“).
- Dir wird ein Reiseetui mitgeliefert.
- Die Sonicare 4500 ist etwas leiser im Betrieb als das Vergleichsmodell.
- Das Modell kannst Du in Hellblau und Blau kaufen.
Und welche Sonicare-Zahnbürste ist für Dich besser: 4300 oder 4500?
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