Emma One oder One Plus

Schlafen wie die sprichwörtliche Prinzessin auf der Erbse? Das bietet die Marke Emma, denn ihre Matratzen zeichnen sich durch ein System mit verschiedenen Schichten aus.

Ob im Fernsehen oder Internet – in den letzten Jahren haben wir immer wieder von Emma gehört. Außerdem: Etwa ein Drittel deines Lebens verbringst Du mit dem Schlafen – umso wichtiger sind also ein gemütliches Bett und eine Matratze, die einen gesunden und erholsamen Schlaf unterstützt!

Deswegen wollten wir den Anbieter unbedingt testen und haben uns für die Modelle Emma One und Emma One Plus entschieden. Der Praxistest ist hier natürlich das A und O. Sei gespannt, denn wir verraten dir jetzt, auf welcher Matratze wir besser geschlafen haben und welche ab jetzt unser täglicher – oder eher gesagt nächtlicher – Begleiter wird.

 

Welche Produkte schauen wir uns an?

#1: Emma One

Entscheidest Du dich für die Emma One, wird diese in einem Karton geliefert und ist kompakt eingerollt. Bevor Du Sie austesten und nutzen kannst, musst Du allerdings 72 Stunden warten, damit sie sich ausrollen und glätten kann. Dafür brauchst Du in deiner Wohnung eine freie Fläche, auf der die Matratze drei Tage lang ruhen kann.

Während dieser drei Tage haben wir bemerkt, dass von der Matratze ein prägnanter Geruch ausging, doch nach der Wartezeit war er nicht weiter auffällig.

Die Emma One soll sich vor allem durch den hohen Komfort auszeichnen, der unter anderem durch die verschiedenen Schaumstoffebenen im Inneren der Matratze entsteht: dem Airgocell Schaum, dem adaptivem Visco-Schaum und dem stabilen HRX-Kaltschaum.

Praktisch finden wir außerdem, dass sich die Matratze auch für Allergiker eignet. Sie kommt mit einem Überzug aus Polyester, der problemlos gewaschen werden kann, sodass Staubablagerungen und Milben keine Chance haben.

 

#2: Emma One Plus

Emma One Plus vs Emma One Features

Die Emma One Plus ist zwar identisch aufgebaut, hat aber einen wesentlichen Unterschied: sie bietet einen adaptiven Bezug, der einen kühlenden Effekt hat.

Wahrscheinlich der wichtigste Grund dafür, dass die Plus-Version überhaupt herausgebracht wurde, war die deutliche Verbraucherkritik am Polyesterüberzug der Emma One.

Nach der Wartezeit von drei Tagen und einer deutlichen Geruchsentwicklung können wir die Matratze dann endlich testen. Preislich liegt sie derzeit etwas unter der Originalvariante, womit wir anhand ihres Namenszusatzes nicht unbedingt gerechnet hatten.

Das Liegegefühl ist angenehm, auch hier fühlen wir uns sicher und gut gestützt. Der adaptive Bezug trägt den nächtlichen Schweiß zuverlässig ab, sodass wir in der Testzeit nachts kaum ins Schwitzen kamen .

 

Was sind die Gemeinsamkeiten der beiden Modelle?

Die Matratzen haben ein Innenleben mit mehreren Schichten
Der Komfort, den die Emma One und Emma One Plus versprechen, kommt in erster Linie durch die verschiedenen Schichten im Inneren der Matratze. Für die Druckentlastung sorgt der Memory-Adapt Schaum. Am Namen kannst Du bereits erkennen, welche Aufgabe diese Schicht hat: sie passt sich an deine Schlafposition an, merkt sich Druckpunkte und sorgt an diesen Stellen gezielt für Entlastung.

Darunter findest Du den SupportBase Schaum. Wofür der gedacht ist? Ganz einfach – er stützt deinen Rücken und ist besonders hilfreich, wenn Du gerne auf der Seite schläfst.

Weitere Schichten sorgen für die Atmungsaktivität und die Stabilität der Matratze, damit sie in deinem Bett nicht verrutscht.

Große Auswahl bei der Größe
Die Emma One und die Emma One Plus gibt es in vielen verschiedenen Größen. Sie messen in der Länge immer 200 cm, sodass Sie sich für große Personen eignen. In der Breite kannst Du zwischen 80, 90, 100, 140, 160, 180 und 200 cm entscheiden.

Dadurch eignen sich die beiden Modelle sowohl für schmale Einzelbetten als auch für große Ehe- und Familienbetten.

Außerdem ist das Gewicht der Matratzen überschaubar – die kleinste Größe mit 80 cm Breite wiegt nur knappe 11 kg und die größte Matratze ca. 25 kg. Praktisch, denn dadurch kannst Du selbst die großen Modelle noch problemlos transportieren und bewegen.

Es gibt zwei verschiedene Härtegrade
Die beiden Modelle Emma One und Emma One Plus kannst Du in zwei verschiedenen Härtegraden erhalten: Medium und Hart. Um herauszufinden, was sich besser für dich eignet, kannst Du dich an deiner bisherigen Matratze und ihrer Härte orientieren.

War der Schlaf hier angenehm? Dann kannst Du den Härtegrad beibehalten? Hattest Du Schmerzen und Verspannungen? Dann wäre eine weichere Matratze gegebenenfalls besser.

Außerdem spielt das Gewicht eine Rolle. Während die Matratzen mit dem Härtegrad Medium für Menschen mit einem Körpergewicht bis zu 90 kg geeignet sind, sind die harten Matratzen auf 75 bis 130 kg ausgelegt.

100 Tage Probeschlafen
Bist Du dir noch unsicher, ob sich eine Matratze von Emma für dich eignet oder welcher Härtegrad der richtige ist? Dann kannst du kostenlos bis zu 100 Tage auf den Matratzen probeschlafen und prüfen, wie dein Körper auf die neue Schlafsituation reagiert und wie erholt Du dich fühlst.

Die Matratzen sind einfach zu reinigen
Wenn Du deine Matratze reinigen möchtest, kannst Du einfach den Bezug abnehmen und bei maximal 40 Grad mit einem milden Reinigungsmittel waschen. Je nachdem, wie groß deine Waschmaschine ist, passt der Bezug gegebenenfalls nicht hinein. Dann kannst Du ihn auch einfach in die Reinigung bringen und das Fachpersonal die Aufgabe übernehmen lassen.

Achtung: Bügeln und in den Trockner geben darfst du den Bezug nicht.

10 Jahre Garantie
Wir haben noch eine gute Nachricht für dich: Emma bietet dir eine Garantie von 10 Jahren. Sollte in dieser Zeit ein Mangel auftreten, hast Du das Recht auf eine neue Matratze. Finden wir bei der Preiskategorie der Modelle nur fair!

 

Was sind die Unterschiede zwischen den beiden Modellen?

Emma One Plus vs Emma One Aufbau

Weniger Geruchsentwicklung bei der Emma One
Dass nach dem Auspacken einer Matratze eine Geruchsentwicklung entsteht, ist zu erwarten gewesen.

Wir würden sagen, dass sie bei der Emma One so war, wie wir es von anderen Matratzen gewohnt sind. Der Geruch war wahrnehmbar, aber durchaus erträglich und nach ungefähr 5 Tagen verflog der Geruch dann vollständig.

Die Emma One Plus mussten wir allerdings notgedrungen auf dem Balkon auslüften lassen. Erst nach drei Tagen konnten wir sie dann auch endlich nutzen.
Der Geruch war auch dann leider noch da und etwa zwei ganze Wochen wahrnehmbar. Das störte beim Einschlafen und sorgte leider für ein gewisses Unwohlsein.

Gute Schweißableitung bei der Emma One Plus
Der adaptive Bezug der Emma One Plus ist für uns ein richtiges Highlight, denn wir leiden hin und wieder unter Nachtschweiß, der uns klitschnass aufwachen lässt.

Das passierte uns leider auch bei der Emma One, denn hier empfanden wir die Ableitung des Schweißes als optimierungsfähig.

Wir hatten das Gefühl, dass sich die Wärme unter uns auf dem Polyesterüberzug staut und wir im Schlaf immer wieder eine neue, kühlere Liegestelle suchen mussten. Hinzu kommt, dass wir den Bezug der Matratze häufiger reinigen mussten, um unangenehme Gerüche zu vermeiden.

Bei der Emma One Plus fühlt sich der Bezug auch beim Berühren mit der Hand angenehm kühlend, aber nicht zu kalt an. Egal ob im Winter oder im Sommer fühlten wir uns rundum wohl und der Schweiß wurde zuverlässig vom Körper in die Matratze abgegeben.

Bettlaken sitzen besser auf der Emma One
Bei der Plus-Variante störte uns das Verrutschen der Spannbettlaken an den Ecken sehr und die dadurch entstandenen Falten sahen alles andere als ordentlich aus.

Alle getesteten Bezüge, auch Bettlaken ohne Gummizug, passten sich ziemlich gut an die Emma One an und auch nach zwei Wochen täglicher Nutzung sah die Oberfläche noch aufgeräumt und ordentlich aus.

Liegegefühl wie auf Wolken mit der Emma One Plus
Rückenleiden erfordern wirklich gute Matratzen und die beiden Emma-Modelle sind es auch. Schmerzen wurden bei beiden gelindert, aber insbesondere bei der Emma One Plus spürten wir innerhalb der ersten Tage spürbare Verbesserungen.

Verspannungen im Schulter- und Nackenbereich ließen nach und sogar die ein oder andere Blockade in der Brustwirbelsäule drückte nicht mehr ganz so sehr.

Die Liegezone im Bereich der Lendenwirbelsäule empfanden wir bei der Plus-Variante auch als sehr gut federnd und vor allen Dingen entlastend.

Wir als Seitenschläfer hatten außerdem das Gefühl, dass das Becken gut gestützt und entlastet wurde. Immer wieder hört man, dass das Schlafen auf der Seite ergonomisch zu Problemchen führen kann – vielleicht ist die One Plus eine Lösung für dich.

Wie das überhaupt möglich sein kann, fragst Du dich? Durch die verschiedenen Schichten im Inneren entstehen sieben ergonomische Zonen, die sich an deinen Körper anpassen. Bei der One Plus funktioniert das unserer Erfahrung nach aber noch etwas besser!

Bessere Verarbeitung bei der Emma One Plus
Natürlich können wir in Sachen Haltbarkeit keine Prognosen geben, aber der Zustand der Nähte und Füllung lässt gewisse Rückschlüsse auf die Qualität zu.

Die Emma One Plus wirkte durch ihre dickeren und enger gestochenen Nähte durchaus hochwertiger als ihre Konkurrentin. Bedenkt man den Preis der Matratzen, möchten wir beim Thema Qualität keine Abstriche machen und finden, dass die gute Verarbeitung wie bei der Plus ein Muss ist.

Die Emma One Plus ist günstiger
Aktuell ist die Plus-Variante etwa 10% günstiger als das Vergleichsmodell.

 

Fazit: was ist denn nun besser – Emma One oder One Plus?

Ein halbes Jahr lang haben wir die beiden Modelle Nacht für Nacht getestet und konnten zu einem eindeutigen Ergebnis kommen.

Abschließen können wir festhalten, dass wir bei der Emma One immer wieder über einen Hitzestau unter der Bettdecke klagen mussten, denn der Schweiß wurde nicht so gut abgeleitet. Abgesehen davon fanden wir das Schlafgefühl angenehm und auch optisch sah das Bett dank der besser sitzenden Bettlaken ordentlich und aufgeräumt aus.

Unser eindeutiger Favorit in diesem Vergleich ist jedoch die Emma One Plus. Damit fühlten wir uns bei allen Temperaturen wohl, konnten gut ein- und durchschlafen, ohne verschwitzt aufzuwachen.

Zudem ist die Plus-Variante derzeit etwas günstiger, wobei beide Modelle im Vergleich zu vielen Vergleichsprodukten ohnehin ein wahres Schnäppchen sind.

 

– Vorteile Emma One –

  • Weniger Geruchsentwicklung
  • Bettlaken sitzen etwas besser

 

– Vorteile Emma One Plus –

  • Gut funktionierende Schweißableitung, auch im Sommer
  • Liegegefühl wie auf Wolken, selbst bei Rückenleiden
  • Insgesamt etwas besser verarbeitet
  • Derzeit etwas günstiger in der Anschaffung

Und welche Emma-Matratze ist für Dich besser: One oder One Plus?


Welche Kaltschaummatratze kommt für Dich am ehesten in Frage?

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