
Im heutigen Vergleich betrachten wir zwei Schaltgruppen zur individuellen Ausstattung deines Bikes: die alteingestammte Shimano 105 tritt gegen die später hinzugekommene, dafür jedoch ebenfalls ernstzunehmende Shimano GRX an.
Bei der GRX-Reihe handelt es sich um eine Gravel-Gruppe von Shimano, welche die Vorteile aus den etablierten Bereichen Mountainbike und Rennrad in sich vereinen soll. Auch wenn es die Bezeichnung “Gravelbike” eigentlich erst ab 2015 gibt, findet dieses System mittlerweile eine recht breite Verwendung in der Praxis. Die Bikes gab es natürlich auch schon vorher, sie wurden nur nicht so genannt. 🙂
Untergliedern lässt sich die GRX-Gruppe dabei wiederum in 3 Stufen (RX 400, RX 600 und RX 800), wobei die RX 600-Stufe erfahrungsgemäß wohl am ehesten der Shimano 105-Reihe entspricht. Die RX 800 entspricht dafür in etwa Ultegra als der nächsthöheren Rennradgruppe. Diesen Vergleich können wir gerne bei Bedarf in einem separaten Beitrag darstellen.
Bei der 105-Reihe von Shimano handelt es sich wiederum um eine Rennradgruppe, die preislich und qualitativ wohl am ehesten der (unteren) Mittelklasse zuzuordnen ist. Wobei auch bei diesem System in den letzten Jahren einige sinnvolle Überarbeitungen stattgefunden haben, analog beispielsweise zu der Deore aus der MTB-Einsteigerklasse.
In unserem nachfolgenden Vergleich betrachten wir neben den Vorteilen sowie den Features natürlich auch das Preis-Leistungs-Verhältnis der beiden Schaltgruppen und schauen dabei auf die Erkenntnisse aus der Praxis.
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