Nasentropfen oder Nasenspray?

Nasentropfen oder Nasenspray

Nasentropfen oder Nasenspray – was ist besser?

Schnupfen kennen wir alle. Wenn die Nase läuft, dicht ist und man einfach keine Luft mehr bekommt. Das ist immer unangenehm und erst recht für die Kleinen.

Nasentropfen oder Nasensprays können da Abhilfe verschaffen und die Nase wieder frei machen. Aber es ist Vorsicht geboten, denn wer diese Mittel zu lange benutzt, riskiert auch ausgetrocknete Schleimhäute in seiner Nase.

Welche Wahl nun insbesondere für Kinder besser ist und worauf man bei der Anwendung achten sollte, darum geht es in unserem heutigen Beitrag.

 

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Nasenspray oder Nasentropfen – was sind die Unterschiede?

Nasentropfen oder Nasenspray Unterschiede

Sowohl Nasentropfen und Nasenspray enthalten abschwellende Wirkstoffe. Nasentropfen werden in die Nase eingetropft, Spray wird einfach eingesprüht.

Ein ganz feiner Sprühnebel gelangt in die Nase und hinterlässt einen feinen Film auf der Schleimhaut der Nase. Dadurch gelangen die Wirkstoffe des Sprays direkt dorthin, wo sie sich entfalten können.

Nasentropfen werden hingegen mittels einer Pipette in die Nase getropft und sie kommen hauptsächlich in der lokalen Therapie zur Anwendung. Einige Nasentropfen sind speziell für Babys und Kleinkinder geeignet, da diese noch keine Sprays benutzen dürfen. Die Tropfen sind auch zur Pflege der Nasenschleimhaut geeignet.

Man unterscheidet übrigens zwischen lokal und systematisch wirkenden Nasensprays:

  • Bei den lokal wirkenden Sprays wird ein Teil des Nervensystems, der Sympathikus, angeregt. Dadurch ziehen sich die Blutgefäße in der Nasenschleimhaut zusammen und schwellen ab.
  • Systemische Schnupfensprays werden vorrangig beim allergischen und/oder chronischen Schnupfen angewendet.
Wichtig: Beide Präparate dürfen aber nicht über einen längeren Zeitraum verwendet werden, da die Anwendung sonst die Schleimhäute zu sehr austrocknet.
 

 

Nasenspray oder Nasentropfen – was ist effektiver?

Nasenspray oder Nasentropfen effektiver

Beide Mittel werden also zum Freimachen der Nase eingesetzt. Sie wirken abschwellend, um zum einen das freie Atmen zu ermöglichen und zum anderen weitere Komplikationen zu vermeiden.

Zu solchen Komplikationen, die im Zusammenhang mit verstopfter Nase auftreten können, gehören Mittelohrentzündung und Paukenerguss:

  • Wenn sich im Mittelohr Flüssigkeit ansammelt, die mit einer Hörminderung einher geht, dann nennt man dies Paukenerguss. Die verstopfte Nase muss also wieder frei werden.
  • Wenn man Schnupfen hat und diesen nicht behandelt, kann es auch zu einer Mittelohrentzündung kommen. Die Belüftung des Mittelohrs ist wichtig, daher sollte man bei einer Erkältung rechtzeitig für das Abschwellen der Nase sorgen.

Ob ein Nasenspray oder Nasentropfen effektiver ist, hängt vor allem davon ab, welche Wirkstoffe darin enthalten sind. Zu solchen abschwellenden Substanzen zählen beispielsweise Xylometazolin, Tetryzolin, Oxymetazolin und Tramazolin.

 

 

Spray oder Tropfen – was ist besser für Kinder?

Nasentropfen oder Nasenspray für Kinder

Das ganze Jahr über kann es bei Kindern zu Schnupfen kommen. Gleichzeitig sind bei ihnen die Verbindungsgänge zwischen der Nase, Nebenhöhlen und Ohren noch sehr klein und eng. Es kommt dadurch viel schneller zu Verstopfungen, weshalb Kinder auch schneller an deren Auswirkungen leiden.

Babys dürfen noch kein Nasenspray bekommen. Sie atmen fast ausschließlich durch die Nase und bei ihnen ist die Bluthirnschranke noch durchlässiger. Daher rät man bei Babys eher von Nasenspray ab. Denn dies kann in größeren Mengen in das zentrale Nervensystem übergehen und dann wird es gefährlich.

Es sollte bei der Gabe von Nasentropfen bei Babys immer erst ein Kinderarzt zu Rate gezogen werden. Für Kinder unter zwei Jahren gibt es Nasentropfen mit einer geringeren Xylometazolin-Konzentration (0,025%).

Wichtig: Babys dürfen niemals abschwellende Nasentropfen für Erwachsene bekommen! Und die Anwendung darf nicht länger als drei Tage andauern.
 
 
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Welche Alternativen zum Nasenspray gibt es?

Alternative zu Nasentropfen

Wenn die Schnupfnase sich meldet, muss man nicht immer gleich zum Nasenspray oder Nasentropfen greifen.

Es gibt genug Alternativen, die auch wesentlich schonender zur Nase sind und die man auch länger anwenden kann.

Viel trinken
Das hält die Nasenschleimhäute feucht und beugt Schnupfen auch vor. Sekrete können besser abtransportiert werden.

Feuchte Raumluft
Die Raumluft sollte ausreichend feucht sein, denn sonst werden die Schleimhäute ausgetrocknet. Eine Schüssel mit Wasser auf der Heizung ist dafür die einfachste Lösung. Alternativ kann ein Luftbefeuchter zum Einsatz kommen, und hier können wir Dir das Gerät von Beurer empfehlen.

Der Beurer LB 55 Luftbefeuchter sorgt für ein angenehmes Klima in den eigenen vier Wänden. Das Wasser wird auf 100°C erhitzt und verdampft dann mit Hilfe eines Ventilators. Ein hygienisches Gerät mit gutem Preis-Leistungs-Verhältnis, um die Luft feucht zu halten und Schnupfen vorzubeugen.

Inhalation
Inhalation mit einer Kochsalzlösung oder für Kinder auch mit einer speziellen Inhalationsmischung, die der Kinderarzt verschreiben kann. Dies löst festsitzenden Schleim und sorgt für eine freie Nase.

Für Kinder gibt es auch spezielle Inhalatoren, die das inhalieren ganz leicht machen. Erwachsene und ältere Kinder können auch über einem heißen Dampfbad inhalieren, zum Beispiel mit Kamillentee.

Nasendusche
Mit einer Nasendusche kann man die Nase ordentlich durchspülen. Sie wird mit einer Kochsalzlösung verwendet. Die Nase wird somit von Krankheitserregern befreit und die Schleimhäute feucht gehalten.

Mit der Emser Nasendusche kannst Du ganz einfach Erkältungen und Allergien vorbeugen. Sie wird komplett mit dem passenden Nasensalz geliefert und ist eine günstige Alternative zur Pflege der Nase.

Nasensprays auf Meersalz- oder Kochsalz-Basis
Sie sind auch bereits für Kleinkinder ab 2 Jahren verwendbar und haben keinen Gewöhnungseffekt. Eine natürlichere Variante, die leicht abschwellend wirkt und so die Nase befreit.

 

 

Nasenspray oder Nasentropfen – was ist denn nun besser?

Nasenspray und Nasentropfen sind nicht immer von Vorteil. In vielen sind auch Konservierungsstoffe enthalten, die eher schädigen statt zu helfen. Es gibt viele andere gute Alternativen, bevor man zu Spray oder Tropfen greift.

Gerade für Kinder sind sie nicht komplett unbedenklich und sollten generell nicht über einen längeren Zeitraum angewendet werden. Es kann nämlich sonst zu einem Gewöhnungseffekt kommen und die Schleimhäute erst recht austrocknen.

Nasensprays haben den Vorteil, dass sie aufgrund des Sprühkopfes leicht zu dosieren sind. Die geeignete Menge kommt also direkt an die richtige Stelle. In Nasensprays für kleine Kinder ist eine deutlich geringere Dosis enthalten als in den Produkten für Erwachsene. Und für Babys sind sie überhaupt nicht empfehlenswert, da sie, wie bereits erwähnt, eher schädigen können.

Nasentropfen haben hingegen den Vorteil, dass sie sich auch für Babys eignen und man sie behutsam per Tropfen in die Nase geben kann.

Was nun wirklich besser ist, das hängt auch immer davon ab, wofür und bei wem man sie einsetzen möchte. Fest steht, es gibt tolle natürlichere Alternativen für Groß und Klein.

 

Und was ist für Dich besser: Nasentropfen oder Nasenspray?


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