Notebook oder Chromebook?

Notebook oder Chromebook

Notebook oder Chromebook – was ist besser?

Homeoffice, Remote arbeiten, für die Uni regelmäßig in die Bibliothek. Für all diese Dinge benötigst Du ein mobiles Arbeitsgerät. Hier gibt es mittlerweile eine breite Auswahl. Nicht nur was die Hersteller angeht, sondern auch welche Funktionen Dein Gerät besitzen soll.

In letzter Zeit sind Chromebooks immer beliebter geworden. Das sind meist günstigere Versionen von Notebooks, mit etwas abgespeckten Features.

Wir wollen uns hier mal ansehen, was das Chromebook im Vergleich zu einem üblichen Notebook so drauf hat und für wen sich ein Chromebook wirklich lohnt.

 

 

Notebook oder Chromebook – was ist der Unterschied?

Chromebook oder Notebook Unterschiede

Rein vom Äußeren unterscheidet sich das Chromebook kaum von seiner Konkurrenz.

Erst nach dem ersten Einschalten fällt einem das Interface ins Auge. Dies ist erst einmal etwas gewöhnungsbedürftig.

Da wäre einmal das Betriebssystem. Bei einem Notebook kannst Du dir zumeist auswählen, ob Du dieses mit Windows, MacOS oder Linux betreiben möchtest. Bei einem Chromebook bekommst Du ChromeOS mitgeliefert. Es gibt zwar auch einige Modelle, die mit Linux laufen, sie sind aber sehr selten.

Nun, mit ChromeOS arbeitest Du direkt in Google Chrome. Es lassen sich zwar auch Android Apps herunterladen, das System ist aber weitestgehend cloud-Basiert und möchte so gut es geht alles direkt im Internet erledigen.

Dies bietet den Vorteil, dass Du weniger von der Leistung und dem Speicher deines Gerätes abhängig bist. Dies macht sich auch im Preis deutlich, denn in einem Chromebook werden meist wesentlich schwächere Komponenten verbaut.

Windows hat ja bekanntlich die Angewohnheit, Updates gerne mal in ungünstigen Momenten einfach durchzuführen oder sie dauern eine halbe Ewigkeit. Mit dem Chromebook ist es anders. Hier laufen die Updates im Hintergrund ab und das Gerät benötigt nur wenige Sekunden, um sie zu installieren.


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Wir wir wissen, sind unter MacOS ja standardmäßig Pages, Numbers und weitere Programme mit dabei. Bei Linux sind es bekannterweise LibreOffice & Co., bei Windows das Microsoft Office Paket und Konsorten.

Nun, bei Chromebook sind es die cloud-basierten Google Suit Elemente, also Drive, Hangouts, Docs, Sheets und weitere Programme. Sie sind zwar allesamt nicht schlecht, aber an das Microsoft Office Niveau kommen sie leider nicht ganz heran.

Ähnlich wie bei Linux, kann hier zum Beispiel Microsoft Word nur im Browser genutzt werden. Die Nutzung ist also grundsätzlich möglich, allerdings etwas eingeschränkt. Diesen Fakt sollten aber vor allem Studenten im Hinterkopf behalten, da gerade im Studium MS Word bekanntlich einen hohen Stellenwert hat.

 

Was kann ein Chromebook nicht, verglichen mit einem Notebook?

Die bereits genannte geringere Leistung erfreut zwar den Geldbeutel, kann aber bei komplexeren und größeren Anwendungen zum Problem werden.

Und wo wir schon einmal bei dem Thema Anwendungen sind:
Auch hier musst Du als Nutzer Abstriche machen. Denn nur Apps, welche im Chrome Web Store oder im Google Play Store erhältlich sind, können auch heruntergeladen werden. Alles andere lässt sich auf dem Gerät leider nicht installieren.

Aber selbst dann kannst Du nicht sicher sein, ob diese Anwendungen überhaupt mit dem Chromebook kompatibel sind. Das zeigt sich meist auch erst nach der Installation. Das hängt unter anderem mit der Bildschirmgröße des Chromebooks zusammen, an die viele Apps nicht angepasst sind.

Ein Beispiel wäre hier die Netflix-App. Diese wechselt bei der Verwendung auf dem Chromebook immer wieder in das für Smartphones passende Hochformat.

Hier gilt es zu überlegen, ob nicht doch die Nutzung im Browser bei den meisten Anwendungen sinnvoller ist.

Besonders ärgerlich wird es natürlich bei kostenpflichtigen Apps. Denn Du weißt im Zweifel erst nach dem Kauf, ob die App auch ordnungsgemäß auf dem Chromebook läuft.

Selbst google-eigene Dienste sind eher in der Web-Version zu empfehlen.

Hier kannst Du nur hoffen, dass in Zukunft im Hause Google mehr darauf geachtet wird, dass möglichst viele Apps einwandfrei funktionieren.

Man könnte zwar meinen, dass das in ihrem eigenen Interesse wäre. Aber wie gesagt: Das Chromebook ist darauf ausgelegt, so gut wie alles online zu erledigen.

Der Fokus auf Online- und Cloud-Dienste ist ein weiterer Nachteil des Chromebooks, denn Offline-Nutzung ist hier nur minimal möglich. Wenn Du in einer Großstadt lebst, wird das wohl eher weniger ein Problem sein. Aber Deutschland ist nicht gerade für flächendeckendes Internet bekannt. Somit könnte es für Probleme beim mobilen arbeiten sorgen.

 

 

Wo punktet ein Chromebook im Vergleich zum Notebook?

Notebook oder Chromebook

Auch wenn die Nutzeroberfläche etwas Eingewöhnung bedarf, so lässt sich dennoch sagen, dass das Chromebook sehr benutzerfreundlich ist.

Allein schon die Einrichtung geht schnell und unkompliziert. Hier musst Du Dich lediglich mit Deinem Google-Konto verbinden oder gegebenenfalls ein neues einrichten, wobei auch das schnell erledigt ist.

Ein weiterer Vorteil liegt darin, dass sämtliche Dokumente, an denen Du gerade arbeitest, automatisch alle sechs Sekunden gespeichert werden. So kannst Du ungestört und konzentriert arbeiten und vor allem geht Dir kaum mehr etwas verloren.

Durch die Speicherung in der Cloud wird Dein Gerät nicht mehr mit Datenmüll vollgepackt und Dein Speicher niemals voll. So wird das Gerät nicht langsamer und funktioniert auch mit tausenden Urlaubsfotos noch wie am ersten Tag.

Weil kaum bis gar keine Anwendungen auf dem Gerät installiert werden, kann das Chromebook in wenigen Sekunden vollständig hochgefahren werden und Du kannst Dich direkt in Deine Arbeit stürzen.

Selbst für einen Virenschutz ist gesorgt. Für das Chromebook musst Du Dir keine extra Software holen, denn das System ist wurde so konstruiert, dass es genügend Sicherheitsvorkehrungen gibt, damit Viren und Malware keinen Schaden mehr anrichten können.

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Und dann wäre da natürlich noch der Preis. 🙂

Wie bei so ziemlich allen technischen Geräten, gibt es auch bei Chromebooks günstige und recht teure Modelle.

Da Du hier aber mit gutem Gewissen auf so manchen Speicher oder extra Leistung verzichten kannst, ist ein günstiges Modell oft vollkommen ausreichend.

Im Folgenden stellen wir Dir ein Chromebook- und ein Notebook-Modell vor und vergleichen die Leistungskomponenten.

 

 

Unser Chromebook-Tipp: ASUS Chromebook Flip CM14

  • Mit seinen 14 Zoll und Full HD Touch-Display ist der ASUS Chromebook Flip CM14 recht schön anzusehen.
  • Das Gerät ist mit seinen 1,65 kg ein wahres Leichtgewicht und so prima für unterwegs geeignet.
  • Mit 10 Stunden Batterielaufzeit sind längere Zugfahren kein Problem oder Du kannst einfach auch mal etwas länger im Café sitzen bleiben, ohne Angst zu haben, dass dir der Akku leer geht.
  • Das Ganze bekommst Du für knappe 250 Euro, das geht preislich mehr als in Ordnung.

 

Unser Notebook-Tipp: ASUS Vivobook Flip 14

22%
Unser Notebook-Tipp: ASUS Vivobook Flip 14
78 Bewertungen
  • Der ASUS Vivobook Flip 14 ist mit Windows 10 ausgestattet. Es hat, genau wie das Chromebook, ebenfalls 14 Zoll und ein Full HD Touch-Display.
  • Da hier nicht in der Cloud, sondern auf dem Gerät gearbeitet wird, bekommst Du einen i5-Prozessor, 8GB RAM und einer 512 GB Festplatte.
  • Trotz mehr Innenleben, bringt das Vivobook nicht mehr auf die Waage, als das Chromebook.
  • Hier musst Du allerdings etwas tiefer in die Tasche greifen. Mit ca. 640 euro kostet er mehr als doppelt so viel, verglichen mit dem Chromebook.
  • Allerdings bekommst Du auch mehr Leistung und mehr Anwendungen, die Du direkt auf dem Gerät nutzen kannst.

 

Notebook oder Chromebook – was ist denn nun besser?

Welches Gerät für Dich denn nun besser geeignet ist, lässt sich recht leicht feststellen:

  • Wenn Du bereits Nutzer eines Android-Gerätes bist und sowieso schon sämtliche Google-Anwendungen regelmäßig nutzt, dann wird es für Dich ein leichtes, Dich auf das Cloud-Basierte arbeiten einzustellen.
  • Außerdem hast Du deine bereits verwendeten Google-Dienste mit allen gespeicherten Dokumenten und Daten direkt auf deinem neuen Chromebook.
  • Das Chromebook eignet sich auch für Dich, wenn Du nicht auf leistungsintensive Programme angewiesen bist.
  • Auch ist es recht praktisch, wenn Du viel von unterwegs aus arbeitest. Denn das Chromebook ist schnell hochgefahren, hat eine lange Batterielaufzeit und ist super leicht.
  • Wenn Du hingegen viel Gebrauch von Photoshop oder Adobe Premiere, oder anderweitigen intensiven Foto- und Videobearbeitungsprogrammen machst oder auch gerne einmal leistungshungrige Games auf deinem Rechner spielst, dann wirst Du mit dem Chromebook definitiv keine große Freude haben.
  • Auch wenn Du generell viele externe Programme nutzt, solltest Du also eher zu einem vollwertigen Notebook greifen.
  • Und wenn Du lieber Deine Daten auf Deinem Gerät oder einer externen Festplatte speichern möchtest und Du ungern all deine Daten online und in den Händen von Google siehst, dann ist ein Notebook ebenfalls die bessere Option.

Und was ist für dich besser – Notebook oder Chromebook?


Welcher Notebook-Typ kommt für Dich am ehesten in Frage?

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